Die Geschichte der Gilde

Das zweite Zeitalter

 

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Die Echos der Vergangenheit

August 2016 - Juli 2018

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WoWScrnShot_043018_110145Es war ein alter Nachtelf. Sein Name war Grünbart. Man konnte ihn sehr oft in Teldrassil sehen. Darnassus war seine Heimat und ebenfalls seine Lieblingsstadt. Er sah aus wie ein einfacher Druide, und das war er auch. Er war nicht anstelliger oder klüger als die anderen. Es gab doch etwas interessantes von ihm: seine Geschichte.

 

Er hatte viele erlebt. Er hatte ein Haufen glückliche und schreckliche Momente erfahrt, aber es war schon ein abgeschlossenes Zeitalter für ihn. Nur schwache Erinnerungen waren alles, das von dieser Vergangenheit blieb. Wenn man ihn fragen würde, die Antwort wäre das Folgende: Ah, ja… ich war einmal ein Gildenmeister.

 

Er hatte eine Gilde fünf Jahre lang geführt. Obwohl sie noch immer existierte, ehrlich gesagt, sie war ganz leer und tot. Grünbart hatte einen Traum über die perfekte Gilde gehabt, aber wenn er sie erschafft hatte, realisierte er, dass er – wegen seiner Persönlichkeit – kann nicht der Teil dieser Gesellschaft sein. Der Druide war gar nicht unerträglich gewesen, nur ein einsamer Wolf. Er hatte viel zu tun gehabt: Gildenbank zu organisieren, Mitglieder einzuladen, Missionen zu machen, neue Wissenschaft zu lernen, sich mit seiner Familie zu beschäftigen, und so weiter und so fort. Regelmäßig in festen Zeitpunkten dabei zu sein war nicht Grünbarts Stärke, so die Gilde hatte seinen unfähigen Gildenmeister verlassen.

 

„Es war so ärgerlich zu sehen, dass die Mitglieder unabhängig von mir kein Ereignis organisieren können. Wenn wir so sehen, mochte ich eine Gilde, die mich nicht braucht. Und ja... ich wurde eine solche Gilde geschafft. Trotzdem bin ich nicht zu lustig.“ – hatte Grünbart gesagt, als das Ende der Gilde gekommen war.

 

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Es war vor einem Jahr gewesen, seitdem machte Grünbart sich keine Sorge um die Gilde. Er wusste, dass es gab eine gute Gesellschaft in der Welt, sie von ihm stammt. Es war ihm ein angenehmes Gefühl, trotzdem fehlte ihm etwas sehr. Er versuchte den Schmerz dieser Leere zu verdrängen: „Es ist unnötig wieder eine gute Gilde zu bilden, wenn ich mit meinem unregelmäßigen Dasein und meiner begrenzten Raid-Erfahrung die zielbewussten Mitglieder nicht bewahren kann. Das Scheitern der Gilde folgt aus meiner Persönlichkeit, als Gildenmeister.“ – dachte Grünbart.

 

Der alte Druide hatte immer mehr Zeit in dem smaragdgrünen Traum verbringt. Er hatte geschlafen. Er war nicht in dieser Welt gewesen und er hatte sich mit alltäglichen Probleme von dieser Welt nicht beschäftigt. Nur die Jägerin, seine silberhaarige Schwester hatte es getan: Weißmond. Die Nachtelfe hatte versucht die eiserne Horde zurückzudrängen. Sie war immer für ihre Entschlossenheit bekannt gewesen, so schließlich Azeroth und eine alternative Welt waren gerettet geworden.

 

Ein Ereignis trat nach dem anderen auf, und nach langer Zeit Grünbart war aufgewacht. Während die Allianz und die Horde waren sich mit Gul’dan und die Brennende Legion beschäftigt, er fühlte eine andere Gefahr. Der Druide musste sofort nach den Verheerten Inseln reisen, um seinem alten Meister zu besuchen, der Cenarius genannt wurde.

 

WoWScrnShot_091216_210201Grünbart traf Malfurion in Val’sharah, um den Galbgott zu finden. Zusammen gingen zu seinem Hain, aber es war zu spät: Cenarius lag auf dem Boden bewusstlos. Grünbart wollte ihn sich näher ansehen. Die Adern an seinem Körper pulsierten rot. „Was für eine Magie ist das?“ – fragte er von Malfurion, aber bekam keine Antwort. „In den Traum habe ich ähnliche Schecken gesehen.“ – fing er an zu denken. Grünbart hatte aber nicht mehr Zeit Cenarius zu untersuchen, der Körper plötzlich verwand. Die zwei Druide waren voll mit Ängste. Sie versuchten herauszufinden, wo ihr Meister ist. Nach langer Zeit war es eindeutig, dass Xavius hinter dieser Übeltat steht. Der Alptraumfürst brachte auch Malfurion weg, und Grünbart blieb allein.

 

„Unmöglich! Meine Helden sind im Gefahr, und ich bin unfähig etwas allein zu tun. Wie könnte ich… Hilfe… ich brauche Hilfe! Von wem? Die Allianz und die Horde trauen um ihren toten Anführer. Illidan will die Brennende Legion vernichten, und Khadgar sucht nach den Säulen der Schöpfung.“ Grünbart war mehr und mehr verzweifelt, wie er die nicht durchführbaren Möglichkeiten aufmaß. „Ich kann es nicht glauben… Cenarius musste irgendwo eine Anhängerschaft haben, in der die mutigen Soldaten ihr Leben opfern würden, um ihren Meister zu retten.“

 

Grünbart war plötzlich sprachlos, seine Augen weiteten sich. Der Druide erschütterte: „Oh, verdammt! Diese Anhängerschaft sollte MEINE Gilde sein!“

 

WoWScrnShot_081616_224707„Vielleicht die Raiders haben weggegangen, aber sie sind jetzt die ‚Teldrassils Nachtwache‘. Sie schützen meine Heimat, es ist ehrenhaft.“ – fing Grünbart eine Ableitung an zu erzählen für sich selbst, warum es doch wichtig wäre die Arbeit weiterzumachen. „Diese Gilde ist die ‚Anhänger des Cenarius‘! Mitglieder kommen, Mitglieder gehen, aber es bleibt hier IMMER die Gesellschaft, in der die Anhänger für Cenarius kämpfen, und diese Aufgabe kann KEIN Austreter wegnehmen!“ In diesem Moment war er zielsicherer als niemals bevor: „Ich MUSS die Gilde weiterführen!“

 

Grünbart war ein erfahrener Gildenmeister. Er wollte einen neuen Anfang basierend auf die Lehre der Vergangenheit. Er wollte ein Meisterwerk, aber nicht für die besten Helden, sondern für sich selbst. Das Gildenlogo symbolisierte eine neugewachsene aber reife Gilde. Das alte braune Blatt ersetzte er mit einer großen grünen Pflanze, und den trauerschwarzen Rand änderte er zu frühlingsgrün. Den Hintergrund ließ er blau. Für die Allianz!

 

Grünbart wurde ein ausgesprochener Gildenmeister. Er war nicht mehr scheue die Wahrheit auszusagen, dass die Gilde dahinstirbt und die Gesellschaft macht gar nichts zusammen. Er wusste, dass viele Wanderer leben in der Welt, die lieber allein kämpfen und nicht gestört werden möchten, die aber manchmal auch Hilfe brauchen oder ein Gesprächspartner suchen, so sie werden trotz aller negativen Eigenschaft diese Gilde wählen.

 

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„Schönen Tag! Die 'Anhänger des Cenarius' suchen freundliche Helden, die in Ruhe ohne jede Pflicht spielen möchten. Bei uns kannst du allein spielen. Die Gilde macht gar nichts zusammen, aber zumindest für die Bonis lohnt es sich beizutreten!“ – ging Grünbart vom Helden zum Helden. Er war mehrmals ausgelacht: „Das ist die seltsamste Gildenwerbung aller Zeiten!“ Viele Soldat hörten der Gildenmeisters Worte befremde, und noch mehr antwortete auch nicht: „Ah, was für ein Narr… wäre es ein Gildenmeister? Ich glaube nicht.“ Trotz aller Skeptiker wuchs die Gilde Tag für Tag. Grünbart wusste, seine Konzeption ist gut, weil viele es lieben.

 

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Langsam wurde die Gilde wieder voll mit Leben. Der Gildenmeister kennte schon das Periode: Wenn etwas Neues passiert – ein neuer Kontinent wird entdeckt –, alle möchten Dungeons besuchen. So nutzte er die Möglichkeit aus, und spielte manchmal mit den Mitgliedern zusammen. Ein altes Gefühl kehrte in Grünbarts Herz zurück.

 

Es war noch herzwärmende für ihm, dass die Mitglieder auch selbst Ereignisse organisierten, und sie meldeten fleißig per Post, wenn sie zusammenspielten. Diese seltenen Mitglieder hatte Grünbart früher als „die Seele der Gilde“ genannt. Es hatte für ihm viel Zeit benötigt solche Helden zu finden, und jetzt sie kamen, als es das Natürlichste auf der Welt wäre. Es war kein Raid, aber die Gildendungeons waren auch mehr, als Grünbart es erwartete.

 

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Der Druide hatte nicht mehr Zeit als früher, so musste er die alten Regeln reformieren. Die Gilde war tot gewesen teilweise wegen die unnötige Führungskomplexität. Grünbart vereinfachte zuerst die Bewerbung, dann die Rangordnung und die Gildenbankregeln.

 

WoWScrnShot_110116_140144Die Rangordnung war immer Grünbarts Lieblingsspiel gewesen: In jedem Jahr – wenn nicht öfter – war ein bisschen andere Ordnung gewesen. Jetzt versuchte er sie gerecht und auch einfach zu halten. Wie immer, der Rang ‚Anhänger‘ ist der allgemeine Rang für alle, der Rang ‚Held‘ ist für die Gildendungeonkämpfer, und der Rang ‚Wächter‘ ist für die Gildenmeisters Mithelfer.

 

Grünbart hatte nach den Besuchen mehrere Gilden den Rang ‚Vertreter’ erschuf. Es war eine besonders gute Technik in allen Fällen gewesen, um die Alt und Main Charakters zu handeln und die Zugriffrechte zurückhalten, so es blieb in der aktuellen Ordnung auch.

 

Der Gildenmeister mochte doch den Rang ‚Held‘ ausbreiten. Er wollte gar nichts zählen oder etwas administrieren, aber er wollte auch nicht den Rang sofort für ein neues Mitglied geben, das einmal zufällig Zeit für ein Gildendungeon hatte. Der brandneue Rang war ‚Knappe‘, damit die Mitglieder in zwei Treppenstufe ihre regelmäßige Aktivität beweisen sollten. Obwohl so es mehrere Ränge gab, wurde dadurch das Administrationssystem vereinfacht. Nicht zuletzt der Rang ‚Veteran‘ bewahrte die Information, wenn ein Mitglied mindestens einmal in dem letzten Zeitalter Held war.

 

Die Gildenbank war Grünbarts ewiges Problem gewesen: Was soll für wen in welchen Fällen gegeben werden? Je reicher ist die Gildenbank, desto komplexer die Rangordnung, um gerecht zu sein. Grünbart konnte es nicht annehmen, so am Anfang versuchte er die alte Technik zu folgen, und füllte die Bank mit immer mehr Handwerksmaterialien auf. Langsam erkannte er, dass es unnötig war, weil die Mitglieder nur die allgemeinen Materialien nahmen aus, obendrauf es war nicht genug Platz für die Unterstützungen, die die Mitglieder geben wollten. Die Änderungen waren unausweichlich.

 

Die Gildenbank hatte acht Gildenbankfächer. Das erste diente immer als ‚Gaben‘, hier konnten die Mitglieder Gegenstände einlegen, und das zweite diente als ‚Freigelegt‘, hier konnten die Mitglieder die nicht kategorisierte Unterstützungen rausnehmen. Weiterhin gab es immer irgendwo ein Fach ‚Belohnung‘ und ein oder mehrere Fächer ‚Materialien‘. Grünbarts Reform beinhaltete Sparen. Die Materialien kaufte er immer selbst mit eigenem Geld, so er reduzierte sie zu einem solchen Fach, und er verdoppelte die freigelegten Fächer.

 

Er führte ein brandneues Fach-Typ in dem Namen des Sparens ein: Lager. Die Mitglieder konnten jetzt nicht alle Materialien zugleich ausnehmen, nur einen kleinen Teil, der von dem Lager wieder und wieder aufgefüllt werden konnte. So Grünbart hatte keine Angst davon, dass ein Material für ein Mitglied nicht verfügbar war wegen einem anderen gierigen Mitglied, nur es sollte ein bisschen auf der Nachfüllung warten.

 

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WoWScrnShot_042918_201122Das letzte Änderung von Grünbart war das neue Fach ‚Überleben‘. Er musste erkennen, dass Berufe mit kleinstufige Materialien zu erlernen hatte immer weniger Bedeutsamkeit. Doch es gab allgemeine Sachen, die fast alle Helden benötigen: Tränke, Glyphen und Taschen. So er richtet ein Fach für diese ein.

 

Die Gildenbank funktionierte gut. Die Mitglieder benutzten sie regelmäßig, und für die Nachfüllung benötigt es auch wenig Geld von dem Gildenmeister. Es gab immer genug Unterstützungen – Gegenstände und Gold auch –, so die Fächer waren niemals leer, und trotz der freien Reparatur ging die Bank auf das Gold nie aus.

 

Der Gildenmeister brauchte ein Jahr alle Regeln nachdenken und alle Neuigkeit ausprobieren und perfektionieren. Es folgte ein Jahr, dass er dieses System – besonders ungewöhnlich – gar nicht ändern mochte, er fand es bequem, einfach, billig, gerecht und auch die Mitglieder liebten.

 

WoWScrnShot_050118_105434Grünbart hatte schon eine breite Gesellschaft hinter ihm. Vielleicht sie kämpften nicht exakt zusammen, aber jedes einzelne Mitglied tan dasselbe, sozusagen sie retteten Malfurion und danach Cenarius mit vereinten Kräfte.

 

Xavius lag tot auf dem Boden, und Cenarius bedankte die Hilfe für die tapferen Helden, einschließlich Grünbart und die Anhänger. Nach sie alle weggingen, der Druide blieb ein bisschen mit seinem Meister zu sprechen. Cenarius lächelte. Er warf einen Blick auf Grünbart, und er sah ihn glücklich.

 

„Du hast ausgeblüht, mein Freund! Als du letztes Mal zu mir gekommen bist, warst du so traurig wegen so vielen Austretern. Was ist passiert?“ – fragte Cenarius. „Du warst das!“ – antwortete Grünbart – „Sie haben einen anderen Weg gewählt, den ich nicht folgen mochte, also war ihr Auszug ein notwendiges Übel. Sie wollten dich nicht retten. Ich war das einzige, wer eine Anhängerschaft erschaffen wollte, die in deinem Namen kämpft. Nicht sie! So meine Gilde ist wieder aktiv, damit wir dienen dir, mein Meister.“ – und Grünbart kniete sich. Cenarius war verwirrt. Er sagte bescheiden das Folgende: „Es ist nett von dir… aber ich bin kein Anführer, wem du dienen solltest. Ich bin ein Druide, wie du, und wir dienen der Natur zusammen.“ Grünbart unterbrach ihn schnell: „Ich kann keinen Rat von der Natur bieten! Oder von Elune… Du bist hier mit Fleisch und Blut, ich kann mit dir reden! Und sag mir nicht, dass wir gleiche Druiden sind. Du bist so mächtig! Du bist ein Halbgott! Es ist egal ob du uns als deine Anhänger annimmst oder nicht, wenn du in Gefahr bist, wir werden dich nie im Stich lassen!“

 

Cenarius fand keine Worte. Er sah den entschlossenen Gildenmeister, wie ernst er spricht. Der Halbgott wollte nicht trotzen, nur trat zu dem kleinen Druiden näher, und segnete ihn mit einer Handbewegung. „Danke dir, Grünbart. Behalte deine Güte!“ – so sagte Cenarius einen Abschied, und der Gildenmeister kehrte nach Darnassus zurück. Er führte die Gilde weiter, und teilte seinen Segen von Cenarius mit allen Anhängern.

 

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