Unter dem Motto "Herausforderung Europa - wie Jugendliche ihre Zukunft
in Europa sehen" fand in der letzten Aprilwoche im Rahmen eines
Comeniusprojektes ein Treffen des Christian-Gymnasiums mit
Partnerschulen aus Finnland, Polen und Ungarn statt. Höhepunkt war der
Europaabend, auf dem neben Darstellungen aus den Teilnehmerländern die
Verlängerung der Schulpartnerschaft zwischen dem Gymnasium Hermannsburg
und dem finnischen Gymnasium aus Tuusula durch die Schulleiterinnen
Frau Schmid-Hennies und Frau Eeronheimo unterschrieben wurde.
27 Schülerinnen und Schüler aus Tuusula (Finnland), Hajnowka (Polen)
und Budapest (Ungarn) mit 10 Lehrerinnen und Lehrern
waren für 6 Tage zu Gast in Hermannsburg , um am im Oktober in Budapest
gestarteten Comenius-Projekt "Herausforderung Europa" weiter zu
arbeiten. Seit die Europäische Union 1995 das europäische
Bildungsprogramm Comenius aufgelegt hat, nimmt das Christian-Gymnasium
daran teil. Kennzeichen eines Comeniusprojektes ist die multilaterale
Zusammenarbeit von Schulen aus mindestens drei Ländern. Diese Schulen
arbeiten dann fächerübergreifend an einem gemeinsam gewählten Thema mit
europäischem Bezug.
In Hermannsburg bereiteten die Schülerinnen und Schüler aller vier
teilnehmenden Schulen eine Ausstellung vor, die neben Informationen
über die jeweiligen Heimatländer auch Vorstellungen und Wünsche der
Jugendlichen über ein zukünftiges Europa thematisierte. Gleichzeitig
wurde ein Europa-Cafe eingerichtet, indem sich die Schülerinnen und
Schüler des Gymnasiums auch in Zukunft über die Europäische Union, ihre
Mitgliedsländer und den weiteren Verlauf des Einigungsprozesses
informieren können.
Auf der
Abendveranstaltung äußerten sich die Schüler in der Podiumsdiskussion
"Herausforderung Europa -Erwartungen, Ängste und Hoffnungen"
zuversichtlich über den europäischen Integrationsprozess. " Wir haben
einen tollen Abend erlebt", fasste Frau Schmid-Hennies, Schulleiterin
des Christian-Gymnasiums, den Abend bündig zusammen.
Auf dem weiteren Programm der Projektwoche standen u.a. ein Empfang in
Hermannsburg durch Bürgermeister Kaiser, ein Besuch der Gedenkstätte
Bergen-Belsen, eine Stadtführung in Bremen sowie Worpswede und ein
Besuch im niedersächsischen Landtag mit Abgeordnetengespräch und
Teilnahme an einer Plenardebatte.
Die Hermannsburger Projektleiter Dr. Ganzer und B.Zobel freuen sich
schon auf die Fortführung des Comeniusprojektes im
November dieses Jahres im finnischen Tuusula.