Rückblick auf die Comeniuswoche 2007

Unterschrift des Partnerschaftsvertrages Unter dem Motto "Herausforderung Europa - wie Jugendliche ihre Zukunft in Europa sehen" fand in der letzten Aprilwoche im Rahmen eines Comeniusprojektes ein Treffen des Christian-Gymnasiums mit Partnerschulen aus Finnland, Polen und Ungarn statt. Höhepunkt war der Europaabend, auf dem neben Darstellungen aus den Teilnehmerländern die Verlängerung der Schulpartnerschaft zwischen dem Gymnasium Hermannsburg und dem finnischen Gymnasium aus Tuusula durch die Schulleiterinnen Frau Schmid-Hennies und Frau Eeronheimo unterschrieben wurde.
27 Schülerinnen und Schüler aus Tuusula (Finnland), Hajnowka (Polen) und Budapest (Ungarn) mit 10 Lehrerinnen und Lehrern waren für 6 Tage zu Gast in Hermannsburg , um am im Oktober in Budapest gestarteten Comenius-Projekt "Herausforderung Europa" weiter zu arbeiten. Seit die Europäische Union 1995 das europäische Bildungsprogramm Comenius aufgelegt hat, nimmt das Christian-Gymnasium daran teil. Kennzeichen eines Comeniusprojektes ist die multilaterale Zusammenarbeit von Schulen aus mindestens drei Ländern. Diese Schulen arbeiten dann fächerübergreifend an einem gemeinsam gewählten Thema mit europäischem Bezug.
In Hermannsburg bereiteten die Schülerinnen und Schüler aller vier teilnehmenden Schulen eine Ausstellung vor, die neben Informationen über die jeweiligen Heimatländer auch Vorstellungen und Wünsche der Jugendlichen über ein zukünftiges Europa thematisierte. Gleichzeitig wurde ein Europa-Cafe eingerichtet, indem sich die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums auch in Zukunft über die Europäische Union, ihre Mitgliedsländer und den weiteren Verlauf des Einigungsprozesses informieren können.
Podium auf dem Europa-Abend Auf der Abendveranstaltung äußerten sich die Schüler in der Podiumsdiskussion "Herausforderung Europa -Erwartungen, Ängste und Hoffnungen" zuversichtlich über den europäischen Integrationsprozess. " Wir haben einen tollen Abend erlebt", fasste Frau Schmid-Hennies, Schulleiterin des Christian-Gymnasiums, den Abend bündig zusammen.
Auf dem weiteren Programm der Projektwoche standen u.a. ein Empfang in Hermannsburg durch Bürgermeister Kaiser, ein Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen, eine Stadtführung in Bremen sowie Worpswede und ein Besuch im niedersächsischen Landtag mit Abgeordnetengespräch und Teilnahme an einer Plenardebatte.
Die Hermannsburger Projektleiter Dr. Ganzer und B.Zobel freuen sich schon auf die Fortführung des Comeniusprojektes im November dieses Jahres im finnischen Tuusula.

(ZOB)