Umweltschutz
in Europa
Oberthema:
Agenda 21
"Die Agenda 21 ist
ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm
für das 21. Jahrhundert, ein Leitpapier zur nachhaltigen Entwicklung,
beschlossen von 179 Staaten auf der „Konferenz für Umwelt und
Entwicklung der Vereinten Nationen“ (UNCED) in Rio de Janeiro
(1992). An dieser Konferenz nahmen neben Regierungsvertretern auch
viele nichtstaatliche Organisationen teil. Nachhaltige Entwicklung -
und damit die Agenda 21 - ist vielerorts zur Leitlinie öffentlichen
Handelns geworden." (Wikipedia)
Die Präambel beginnt
mit folgenden Leitgedanken:
"1.1 Die Menschheit steht an einem entscheidenden Punkt ihrer
Geschichte. Wir erleben eine zunehmende Ungleichheit zwischen Völkern
und innerhalb von Völkern, eine immer größere Armut, immer mehr Hunger,
Krankheit und Analphabetentum sowie eine fortschreitende Schädigung der
Ökosysteme, von denen unser Wohlergehen abhängt. Durch eine Vereinigung
von Umwelt- und Entwicklungsinteressen und ihre stärkere Beachtung kann
es uns jedoch gelingen, die Deckung der Grundbedürfnisse, die
Verbesserung des Lebensstandards aller Menschen, einen größeren Schutz
und eine bessere Bewirtschaftung der Ökosysteme und eine gesicherte,
gedeihlichere Zukunft zu gewährleisten. Das vermag keine Nation allein
zu erreichen, während es uns gemeinsam gelingen kann: in einer globalen
Partnerschaft, die auf eine nachhaltige Entwicklung ausgerichtet ist."
Der Teil II der Agenda beschäftigt sich mit der Erhaltung und
Bewirtschaftung der Ressourcen für die Entwicklung.
Ein Themenbereich ist die Bekämpfung der
Endwaldung.
Der Wald als Ökosystem und seine Bedeutung für die Menschen in
Europa wird deshalb der thematische Schwerpunkt in diesem Bereich des
Comeniusprojektes sein.
Ziel des Unterrichts ist es den Schülerinnen und Schülern die lokale
und globale Bedeutung einer gemeinsamen Umweltpolitik für Europa zu
verdeutlichen und im Sinne einer lokalen Agenda vor Ort umzusetzen (Global
thinking - local Acting).
Der Fächerschwerpunkt liegt bei den Fächern Biologie, Chemie und
Erkunde. Fächerübergreifende Ansätze bestehen zu den Fächern Politik,
Deutsch und Kunst
Folgende Themenbereiche können im Unterricht behandelt werden:
- Bäume und Sträucher in unmittelbaren Umgebung von Schule und
Elternhaus
- Bestimmen der Namen (landeskundlich, wissenschaftlich)
mithilfe eines Bestimmungsschlüssels
- Einheimische Baum- und Straucharten und ihre Standorte
- Bäume und Sträucher als Umweltindikatoren
- Bäume und Sträucher als Bestandteil des Ökosystems "Wald"
- Nutzung und Bedrohung durch den Menschen
- Die Bedeutung von Naturschutzgebieten
Methodische Aspekte:
Selbstverständlich sind die fachspezifischen Methoden die Basis des
Unterrichts. Wichtige Ergänzungen sollte allerdings der Einsatz der
Neuen Medien und des Internets bilden.
Der Einsatz und die Erprobung der DVD "Ökosystem Wald " sowie die
Arbeit mit einem virtuellen Klassenzimmer im
Internet sollen exemplarisch hierzu dienen.
Integration in den Unterricht:
Die Themen sind mit einer entsprechenden didaktischen Reduktion für die
Arbeit in den Jahrgangsstufen 5-12 der allgemenbildenden Schulen
gedacht und haben auch einen entsprechenden Lehrplanbezug.
Am Christian-Gymnasium sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10
bis 12 am Comeniusprojekt beteiligt.
