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A Német Nemzetiségi Gimnázium (Deutsches Nationalitätengymnasium) iskolaújsága |
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Ein perfekter Pannenurlaub Sommerzeit. Ferienzeit. Für viele. Auch für mich. Ich bin Lisa und bin 7 Jahre alt. Ich wohne mit meinem grossen Bruder Tom, mit meiner zickigen Schwester Inga, meinen Eltern und meiner Omi zusammen in einem riesengrossen Haus. Meine Schwester will unbedingt mit ihrem Freund verreisen. Ich glaube er heisst Niklas oder so. Mein Fater will mit, um aufzupassen das nichts passiert. So müssen Tom, Ich und Mama ihn begleiten. Mama sagt um auf Papa achtzugeben. Omi beklagt sich immer das sie Luftveränderung braucht und so fahren wir heuer alle gemeinsam in den Urlaub. Ich freu mich schon. Mein Papa hat erzählt das er uns ein ganz tolles Ferienhaus auf den Schären gemietet hat. -Ich verspreche euch, das werden wunderbare Ferien.-sagte er begeistert. Wir stimten eifrig zu. Am nächsten Morgen fuhren wir los. Papa war schon nervös, weil Mama so viel Sachen einpackte und auch Inga mit einem grossen Koffer ankam. Als Niklas dann noch seine Gittare mithaben wollte streikte Papa endgültig. Auch ich wollte mein Gumikrokodik mitnehmen, den ich schon am Vorabend mit grosser Mühe aufgeblasen hatte. Ich fing an zu weinen als Papa begann ihn zu zerstören, er nahm ihm einfach die Luft weg. Wie konnte er nur! Lediglich als Omi auf in einredete liess er Kroki in ruhe und ich trocknete meine Tränen. So fuhren wir mit dem Krokodil auf dem Dach los. Leider kamen wir nur bis zur Autobahnauffahrt denn von da an begann der Stau. Tomi spielte mit seinem Gameboy, Inga und Niklas hörten musik. Ich spielte Spiele mit Omi. Wir versuchten an Hand der Kennzeichen zu erkennen wie weit unsere Staufreunde schon gekommen waren. Und alls Omi ihren Mittagsschlaf brauchte da winkte ich jeden Fahrer zu.Das war sehr lustig. Papa verfluchte die vielen Autos und Mama versuchte ihn zu beruigen. Als wir schliesslich müde in Rostock ankamen war die letzte Fähre bereits abgefahren. Wir übernachteten im Auto, und nahmen am Morgen das erste Schiff nach Göteborg. Eigentlich hatte Papa ja geplant das wir eine Direktfähre nach Stockholm bekommen, aber die fuhr nur an den Wochenenden. Endlich spürten wir den Wind in unseren Haaren und konnten die Seeluft einatmen. Sogar Papa hatte gute Laune bekommen. Wir kauften uns an der kleinen Fishsbude Lachsbrötchen. Die Männer auf dem Schiff sangen lustige Lieder und ein alter Her erzächlte mir eine Geschichte über den Klabautermann des Schiffes. Ich mochte ihn gern. Er hatte so lustige rote Backen. Papa sah in etwas skeptisch an und nahm mich dann ungeduldig zum Auto mit. Er sagte, er wolle nicht das ich verloren ginge. Ich war ganz schön sauer, immerhin bin ich 7 und längst kein Baby mehr. In Göteborg wechselten wir auf eine andere Fähre. Mit ihr fuhren wir nach Stockholm und danach zu unserem Ferienhaus nach Villinge. Das Schiff das nach Villinge fuhr hiess Saltfartyg. Ein komischer Name finde ich. Als wir endlich todmüde am Ferienhaus ankamen wollten wir nur noch schlafen. Doch der Schlüssel war nicht im Briefkasten, wie vereinbart. Papa rief die Marklerin an. Doch sie konnte nur einige Zeit später kommen,und so nahm mir Fati mein Krokodil von Dach und ich legte mich darauf, wo ich dann sofort einschlief. Wie wir dann ins Haus kamen weiss ich nicht mehr. Ich wachte erst am Morgen wieder auf. Die Anderen waren schon aufgestanden und sassen in Decken gewickkelt auf dem Fussboden. -Ich habe doch gesagt das wir ein Haus für 7 Personen brauchen.-hörte ich Papa ins telefon schreien. Ich schaute mich schläfrig um. Was ich sah war nicht grade vielversprechend. Es waren nur 3 Zimmer und ins Obergeschoss fürte nur eine klaprige Leiter. Ich schaute aus dem Fenster und sah entäuscht das es regnete. Das hätte ich allerdings auch im Haus sehen können denn in der Mitte des Zimmers stand ein Eimer, wo in regelmässigen Abstenden Wassertropfen reintropften. Da riss plötzlich Tomi aufgeregt die Tür von ausen auf und zeigte mir einen kleinen Frosch der mich zuerst mit grossen Augen ansah, sich dann aber für die Alternative Weghüpfen entschied. Mama und Omi schauten sich ängstlich an. Sie waren keine grossen Fans von Tieren die hüpften oder krochen. Auf der Hoffnung weitere Tierchen zu finden zog ich schnell meine Regensachen und meine Gumischtiefel an und hüpfte glücklich Tomi hinterher. Wir fanden zwar keine Frösche mehr, dafür aber kleine Fischlein in einer Regentonne und kleine Vogeleier in einem Nest unter einem Strauch. Aufgeregt liefen wir zu Papa, der vergeblich versuchte den Herd anzubekommen. -Du Papa, stell dir vor wir haben einen Frosh, Fishien und Vogeleier gefunden. Alle hier im Garten.-riefen wir im Chor. - Man würde denken das man ein Zoo gemietet hat und kein Ferienhaus -sagte Papa schlecht gelaunt. Wir jedoch liessen uns von der schlechten Stimmung nicht anstecken. Wir beobachteten die Möwen, kätterten auf den Steinen an der See herum, sahen Inga und Niklas beim runknutschen zu und wie Oma sich beim Fishen versuchte. Mama legte sich mit einem guten Buch auf die Werande in die Hängematte. Allein Papa liess sich von dem Wetter und dem, als Haus getarnte Bruchbude den Spass verderben. Doch als wir am Abend eng aneinander gekuschelt auf dem Wohnzimmerboden in unseren Schlafsäcken lagen gab er doch zu das unser Abenteuerurlaub doch nicht so schlecht wäre. In den folgenden zwei Wochen machten wir Ausflüge, veranstellten Lagerfeuer an denen Niklas Gitarre spielte, und wenn es nicht Regnete testeten wir sogar mein Krokodil im Wasser.Im Endeffeckt waren wir schon traurig das wir das kleine Haus verlassen mussten. Und wir schworen uns den nächste Urlaub nicht anders machen zu wollen. Auf dem Nachhauseweg verpassten wir wieder die Fähre, übernachteten wieder im Auto und blieben wieder im Stau stecken. Als wir Zuhause ankamen sagte Papa. - So, jetzt haben wir ein ganzes Jahr Zeit uns von den Strapazen des Urlaubs zu erholen.- Und wir stimmten lachend zu. |
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