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Karpfen (Cyprinus carpio)
Geschichte: Der Karpfen gehört zu den Urahnen der Gattung Fisch und lässt sich
bereits in Fossilienfunden aus der Tertiärzeit nachweisen. Wo Karpfen leben: Karpfen bevorzugen warme, stehende oder langsam fließende Gewässer. Tagsüber hält sich der Karpfen in seinem Teich am liebsten an tiefen Stellen auf. Erst in der Dämmerung wird er aktiv. Karpfen & Co.: Wir unterscheiden heute zwischen zwei Karpfenarten, dem sog. Wildkarpfen oder auch. Schuppenkarpfen und dem Hochrückenkarpfen aus der Zucht. Der Wildkarpfen ist am Körper mit dunkelbraunen bis grünen Schuppen bedeckt und insgesamt etwas schmaler und wendiger als sein hochrückiger Bruder. Man zählt heute insgesamt 30 Arten der karpfenartigen Fische. Dazu zählen u. a. Schleien und Rotaugen. Was Karpfen fressen: Die Nahrung des Karpfens bilden Würmer, Kleinkrebse, Insektenlarven und ähnliche Kleinbewohner des Wassers und der Bodenregion. Mit seinem weit vorgestülpten Maul, das durch die wulstigen Lippen wie ein Rüssel geformt werden kann, zieht er die Beute zu sich heran.
Hochzeit und Fortpflanzung:
Die Geschlechtsreife erreichen Karpfen wenn sie drei bis vier Jahre alt sind. Der Hochzeitstanz der Karpfen ist ein ungewöhnliches Schauspiel, das man in hellen Nächten des Spätfrühjahrs und Sommers beobachten kann. "Kinderstube"
Die blassgelben, senfkorngroßen Eier kleben an Pflanzen im Wasser fest. Wenn die Bedingungen gut sind, kann man schon nach zwei Tagen Augenpunkte erkennen und nach drei bis fünf Tagen schlüpfen etwa fünf Millimeter kleine Larven. Sie bleiben noch ein bis drei Tage an der Pflanze hängen, an der sie geboren wurden. Danach kommen sie an die Wasseroberfläche und füllen ihre Schwimmblase mit Luft. Sobald die Jungfische schwimmfähig sind, beginnen sie zu jagen und ernähren sich, wie die Alten, von Kleintieren und Algen. Das Wachstum hängt von der Temperatur und natürlich vom Futterangebot ab. Alter:
Wild lebende Karpfen erreichen ein Durchschnittsalter von sieben bis elf Jahren. In Zuchtteichen können sie sogar bis zu 40 Jahre alt werden.
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