Migi

(= Nur die Liebe zählt =)

Kapitel 2: Im Seto’s Zimmer

Joey öffnete sich langsam die Augen. Er fand sich in einem bekannten Zimmer…
„Wo… wo bin ich?”
„Du bist bei mir, Hündchen”
//Das kann nicht sein! Ich kann nicht bei IHM sein!//
„Wie bitte?” fragte Joey verwirrt.
„Du bist bei mir Joey. Aber reg dich ab, du solltest dich lieber nicht aufregen” Seto probierte Joey beruhigen.
„Aber wie komm’ ich denn hierher? Ich erinnere mich nur, dass ich mit Tristan spazierte, und dann haben wir uns in eine Schlägerei verwickelt… Übrigens wo ist Tristan?”
„Er ist im Krankenhaus. Gestern Abend habt ihr großes Glück gehabt. Ich habe euch gerettet” antwortete ihm Seto.
„Und warum hast du uns geholfen, Kaiba?” //Das hätte ich nie gedacht…// „Und warum bin ich nicht im Krankenhaus, wie Tristan?”
„Ehm, das ist so, weil… weil…”
„Ich bin ganz Ohr!” sagte Joey.
„Willst du es wirklich wissen, Joey?” fragte Seto mit zitternder Stimme.
„Klar!” //Er nennt mich Joey statt Wheeler… komisch… und seine Stimme…//
„Joey, ich hab’ dich gerettet, weil ich dich mag”
„Kaiba, du hast Fieber… Ich dachte du hasst mich…”
„Ich habe auch das gedacht, aber ich musste feststellen, das ich nicht Recht habe. Ich mag dich” Seto’s Gesicht war ein bisschen rot.
„Das ist mir so… unheimlich…” Joey war auch rot.
„Joey, sollen wir Freunde werden?”
Joey’s echte Gesichtsfarbe kehrte zurück.
„Freunde? Du kennst dieses Wort?” Aber als Joey merkte was Seto meinte, wunderte er sich besser.
„Freunde? Spinnst du?”
„Joey, das ist mir Ernst!”
„Ich weiß es nicht…”
„Versuchen wir es wenigstens…” versuchte Seto kramphaft Joey zu überzeugen.
„Na gut… Hey, wie spät ist es?” fragte plötzlich Joey.
„9:48. Warum?”
„Meine Güte, ich muss zur Schule!”
„Nein Joey. Heute musst du es nicht” sagte Joey ruhig.
„Das ist cool. Endlich eine gute Nachricht!” Joey war fröhlich.
„Und was machen wir jetzt Kaiba?” fragte er.
„Was willst du machen?”
„Kann ich mit deinem Laptop spielen?” fragte Joey, aber er wartete auf eine negative Antwort.
„Natürlich Joey” kam es von Seto.
„Was hast du grade gesagt?”
„Ich habe gesagt, dass du mit meinem Laptop spielen kannst”
„Das kann ich nicht glauben!” Der Blonde war total überrascht.
„Warum? Joey, was ist mit dir?” Seto war im Sorge.
„Kaiba, wir waren gestern noch Feinde. Das ist mir so komisch… Ich muss es noch verdauern”
„Jetzt ist es vorbei. Wir sind Freunde. Mein kleines Hündchen…” Seto’s Stimme wurde ganz sanft.
„Wirst du mir immer frotzeln?” fragte Joey traurig.
„Wenn du möchtest dann höre ich mit deinem Frotzeln auf”
„Ehrlich? Das wäre echt stark!” freute Joey.
„Aber… ich fürchte, es wir dir fehlen…” verdarb die Stimmung Seto.
„Tja… Vielleicht hast du Recht…” denkte Joey nach.
„Kluges Hündchen!” grinste Seto.
„Grr… du weißt wie ich es hasse!”
„Deshalb habe ich es gesagt… und ich möchte dich frotzeln”
„Du bist gemein” sagte Joey lachend.
„Willst du immer noch mit meinem Laptop spielen?”
„Ja, ja, ja!” antwortete der ’Hund’.
Seto schalte seinen Laptop ein. Im Hintergrund von Seto’s Laptop erschien ein süßes Hündchen, und ein Bild von Joey.
Der Blonde war erstaunt.
„Das bin ich!”
„Ja, das bist du. Genauer gesagt beide bist du. Ich hab’ ein Program, das aus Menschen Hunde machen kann”
„Wow! Das ist sehr cool! Und wie würdest du als Hund aussehen?”
Seto tat so, als er die Frage nicht gehört hätte.
„Mit was für einem Spiel möchtest du spielen?” fragte er statt Joey zu antworten, so lies Joey das Thema fallen.
„Hast du Autospiele?”
„Nur sechs… Mit welchem möchtest du spielen?”
„Egal”
„Na gut Hündchen”
„Nenn mich bitte Joey!”
„Wie du willst. Das spiel beginnt wenn du die Taste Enter abdrüchst”
„Danke Herrchen”
„Joey! Habe ich es richtig gehört? Hast du Herrchen gesagt?” wunderte sich Seto.
„Ja! 3, 2, 1, GO! Autsch! Wand!”
„Die Hunde können also doch nicht Auto fahren!”
„Kaiba, bitte stör mich nicht! Liiiinks!! Ich kann nicht konzentrieren!”
Seto blieb in Stille. Er saß ruhig, und sah Joey.
//Ich spiele mit Seto’s Laptop, das ist nicht zu fassen. Und warum bin ich so fröhlich?//
Seto setzte sich unbemerkt hinter Joey. Er umarmte den Blonden, der mit dem Auto erneut gegen die Wand anfuhr.
„Hey Kaiba, was machst du?!”
„Nichts. Gar nichts”
„Mir scheint’s nicht so…”
„Spiel ruhig weiter Joey” empfahl Seto.
Joey spielte weiter.
Jetzt schmiegte sich Seto an Joey’s Rücken an.
„Kaiba, bitte lass mich los! Ich möchte ruhig spielen!”
„Joeylein!”
„Nein…” Aber Joey konnte den Satz nicht beenden.
„Ohne dich kann ich nicht leben!” konnte man Seto’s Liebeserklärung hören. Aber es rührte Joey nicht.
„Dann stirb doch!”
„Aber Joey, wie kannst du das sagen?” fragte Seto bisschen traurig. Er drehte Joey entgegen ihm.
„Lass mich los, ich will spielen!” vereidigte sich Joey.
Seto zog Joey’s Kopf zärtlich zu seinem eigenen Kopf, und er küsste Joey sanft. Seine Zunge suchte und fand einen Weg in der Mundhöhle von Joey, und fing an dessen Zunge zu liebkosen. Am Anfang widersetzte sich noch Joey, aber dann genieß er schon den Zungenkuss.
„Seto…”
Der Braunhaarige wunderte sich: Joey hat ihm zum ersten Mal beim Vornamen genannt.
„Ja Joey?”
„Du hast mich gelügt”
„Wann?” fragte Seto neugierig.
„Du hast gesagt: ’Joey ich mag dich’, aber du liebst mich, oder?”
„Ja, da hast du Recht. Braver Hund” lachte Seto.
„Ich möchte nach Hause gehen” Der Kuss war Joey zu viel.
„Du bleibst hier Joey, du bist noch nicht stark genug”
„Doch, bin ich!” sagte Joey, stand auf und ging zur Tür. Seto saß ruhig. Als Joey zur Tür kam, fühlte er plötzlich den Schmerz, der in seinem Bein stechte. Er stöhnte auf, und fiel aufs Boden.
„Autsch, mein Bein! Es tut weh!”
Seto ging zu ihm, nahm ihn vorsichtig im Armen und legte auf das Bett.
„Na was hab ich dir gesagt? Du musst noch ruhen” sagte er freundlich.
„Ich will weg von hier!” protestierte laut Joey.
//Ich will allein sein. Aber ich möchte gern mit ihm sein. Was mach’ ich bloß?//
„Joey, wenn du möchtest dann gehen wir am Nachtmittag dein Freund, Tristan zu besuchen. Okay?”
„Ja, das wäre gut. Armer Tristan” sagte Joey. //Und armer ich…//
„Übrigens, hier sind deine Hefte Joey. Danke, dass du sie hiergelassen hast”
Joey reagierte nich.
„Joey?”
Keine Antwort.
Seto umarmte langsam Joey.
„Seto, lass mich los, ich will das nicht!”
„Bist du dir ganz sicher?”
„Ja…” Joey schaute weg.
„Joey, sieh mir in die Augen!”
Joey sah in Seto’s saphirblaue Augen.
„Seto… ich bin so verwirrt… ich weiß nicht… dieses Gefühl… wie bei Mai… aber… aber das kann nicht sein…”
„Doch, das kann sein. Ich auch habe dieses Gefühl”
„Bin ich… verliebt?”
„Ja, denke schon” Seto küsste wieder Joey, der den Kuss erwiderte.
„Seto…ich liebe dich” sagte Joe leise.
„Wie lange hab’ ich auf diese Worte gewartet!” Seto war außer sich von Freude.
„Setolein… ich bin müde… ich möchte das ganze noch einmal durchdenken, und mich ausruhen…”
„Dann schlaf doch! Es wird auch deinem Bein gut tun! Ich wecke dich auf, wenn die Zeit zu gehen gekommen ist. Träum was Schönes Hündchen!” meinte Seto.
„Wuff! Danke Herrchen!” antwortete Joey, und schlief ein.


Fortsetzung folgt…

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In der Fortsetzung versuche ich von der Dialogen verzichten ^^
In dem 3. Kapitel wird es um Krankenhaus gehen.
Ich wage nich eine lemon Szene zu schreiben, aber ich verspreche euch, dass der 4. Kapitel Das erste Mal sein wird!
Cu

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