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Hetfehell

Der heutige Name der Siedlung ist aus dem Jahre 1542 schriftlich in der Form Hethfehel belegt. Der Name wurde aus den ungarischen Substantiven "hétf" (Montag) und "hely" (Ort) zusammengeknüpft. Der Name ist sehr wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die Messe im Dorf früher immer montags abgehalten wurde. Eine andere Version bei der Auslegung des Namens stellt die Zahl der registrierten Häuser dar: 70 (hetven auf ungarisch). Es wurde auch behauptet, dass die Menschen ihr Vieh immer am Montag auf die Hutweide rausgetrieben haben, deshalb wurde der Name des Dorfes Hétfühel.

Die Siedlung war im Jahre 1559 im Besitz des Fünfkirchner / Pécser Domkapitels. Während der Türkenherrschaft wurde sie entvölkert, ihre neue Bevölkerung begann erst in den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts an einem neuen Ort seßhaft zu werden. Die erste Ansiedler waren Ungarn, Kroaten und Deutsche, aber mit der Zeit waren die deutsche Ansiedler in der Überzahl. Der Anteil der ungarischen Bevölkerung begann erst vom Ende des 19. Jahrhunderts zu steigen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Teil der deutschen Bevölkerung ausgesiedelt. Zur Zeit des Kommunismus gehörten 6 kleinere Ortschaften zum Dorf.

Die Siedlung liegt am Treffpunkt des Mecsek Gebirges und des Zselic, jedoch gehört sie geographisch gesehen zum Zselic. Die Siedlung ist 25 km vom Komitatssitz entfernt. Die Anfahrt ist sowohl mit Bahn als auch auf der Verkehrsstraße möglich. Durch das Mecsek Gebirge kann man die Siedlung erreichen, während der Fahrt kann man die schöne Landschaft geniessen. Man kann durch Orf, Abaliget, durch Kvágószls, Bakonya oder durch Sásd, Oroszló ins Dorf kommen.

Die Landschaft in der Umgebung von Hetvehely sowie der Zselicer Dörfer ist mit Hügeln und Tälern übersät. Das Dorf zeigt trotz des schwierigen Terrains das Bild der Gepflegtheit. Für die Instandhaltung des Dorfes und für die Verschönerung der Häuser tun sowohl die Selbstverwaltung als auch die Bevölkerung viel. Die Bewohner des Dorfes haben eine Zivilorganisation, den "Verein zur Dorfverschönerung", zustande gebracht. Dank ihrerer Arbeit gibt es schöne Blumen und Straßentafel im Dorf.

Die Einwohner sind sehr stolz auf ihre Vergangenheit, sie pflegen regelmässig ihre Traditionen. Die ungarndeutsche Tradititonen werden durch eine ungarndeutsche Blaskapelle weitergegeben. Sie treten nicht nur in anderen Städten auf, sondern auch im Ausland. Im Dorf gibt es eine Minderheitenselbstverwaltung und auch einen Verein für die Roma. Ein besonderer Verein wurde für die Entwicklung der Siedlung Kán ins Leben gerufen, welche auch zu Hetvehely gehört. In Kán wurde auch die Vergangenheit bewahrt. Mit Hilfe von Experten wurden die Häuser und Gebäude restauriert, heute existiert Kán als Feriendorf mit Restaurant, Sauna und Sportmöglichkeiten. Das Dorf entwickelt sich immer weiter, dazu hat es alle Gegebenheiten.

Bei der Entwicklung der Gemeinde steht die Infrastruktur, die Verbesserung der Wirksamkeit der Institutionen, die Ansiedlung der Unternehmer, die Verbesserung der touristischen Möglichkeiten und die Verwirklichung eines Rehabilitationszentrums an erster Stelle.

http://hetvehely.dunantulinaplo.hu

http://zoldvolgy.celodin.hu/hetvehely.htm

 
     
     
     
     
     
     
     
 

 

 
 

 

 
 

 

 
 

 

 
 

 

 
 

 

 
   

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