"Eine etwas ungewöhnliche Bahnfahrt
oder wie man von A nach B kommt durch C, D, E, F, G..."
von Balázs Szabados
Dieser Tag schien ganz ähnlich wie alle anderen. Er bestand aus vierundzwanzig Stunden, was den möglichen Aktivitäten gewisse Grenzen setzte. An diesem Tag wollte ich von München nach Dresden fahren, was an sich kein so weltbewegendes Vorhaben darstellt.
Vorgeschichte
Letzten Sommer habe ich mich nämlich entschieden, mit Interrail in Deutschland zu reisen. Wer die Institution nicht kennt: Man kauft sich diese besondere Fahrkarte, sie ist drei Wochen lang auf allen Strecken innerhalb von Österreich, Deutschland, Dänemark und der Schweiz gültig und kostet relativ wenig. Zwar muss man für die Extras (Liegewagen, ab und zu auch Sitzplatz usw.) zahlen, es lohnt sich aber trotzdem, wenn man eine lange Bildungsreise unternehmen will und sich dementsprechend vorbereitet. Also muss man schon ganz ordentlich planen, darf sich aber nicht zu lange damit aufhalten, sondern sollte immer das Neue suchen und einfach losfahren. Sonst verpasst man vieles: große Museen, nette Zeitgenossen, schöne Erlebnisse und Frauen, die man so nicht richtig kennen würde…
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„Eine Welt schaffen, aus der man nie zurückkehren will”
von Gábor Ilkei
Dreamboy
Dreamboy habe ich letztes Jahr kennengelernt, er ist 19, lebt in Hamburg. Er half mir Medikamente zusammenzustellen. Dreamy war schon ein Experte in diesem Fach, ich habe damit erst angefangen. Beim ersten Mal ist es schwer, man schafft das kaum, dann sind die Flaschen und die Komponenten weg, also ist es ziemlich teuer, sowas ganz allein zu lernen.
Janemmuffin
Janemuffin ist 25, arbeitet im Haushalt, pflegt ihr ein paar Monate altes Kind und ist meistens nur da, um zu plaudern. Sie lebt in den USA und interessiert sich besonders für ungarische Pop-Musik.
Wenn es uns die Zeitzonen erlauben, setzen wir uns unter einem Baum im angenehmen Schatten zusammen und besprechen die Ereignisse der Welt. Wir alle sind Mitspieler eines künstlich geschaffenen Raums Eternal Lands…
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"Der Homo Erasmus in einer unbekannten Welt: dem Metrosystem in Budapest"
von Tori Harms
Im Untergrund von Budapest existiert eine eigene Welt: das Metrosystem. Hier herrschen andere Regeln, Normen und Sanktionsmöglichkeiten als am Tageslicht. Hier erfahren soziale Gruppen eine neue Ordnung und werden wie in der oberirdischen Realität nicht nur anhand von Kleidung und Sprache, sondern vorrangig anhand ihrer Verhaltensmuster beurteilt. Um diese Welt zu verstehen, bedarf es ein wenig Beobachtungsgabe, Verständnis für soziale Mechanismen sowie Kenntnisse des Budapaster Lebenswandels... und zu guter Letzt eine DVD von Nimród Antals Kontrol (2003)…
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Preisausschreibung!
Hier ist die einmalige Chance für Dich, der Kreativität in Dir endlich einmal freien Lauf zu geben! Denk Dir ein Thema aus, in dem Du richtig kreativ sein kannst, schreib deinen Text und schick ihn mal zu uns zu! Dein Text soll zwischen 3000 und 4000 Charakter lang und in Deutsch verfasst worden sein. Die Entscheidung, in welcher Gattung du dein Werk schreibst, überlassen wir Dir. Es ist jedoch enorm wichtig, dass du beim Schreiben auf die formalen Kriteriren der gewählten Gattung sowie auf die sprachliche Korrektheit und die Regeln der deutschen Rechtschreibung achtest. Und noch etwas: Wenn Du die Willenskraft Deiner poetischen Seele gar nicht bändigen kannst, hast sogar die Möglichkeit, Dein Talent in Gedichtform zum Ausdruck zu bringen.
Die besten Schriftstücke werden belohnt und auf unserer KreatInsel-Site publiziert!
Reiß Dich also einfach zusammen und schick dein Werk bis zum
30. April 2009
an kreabteilung@gmail.com zu.
Aber zuerst bitte registrieren unter kreabteilung@gmail.com!
Kein Nenngeld! :)