Autofokus: automatische Scharfeinstellung. Ermittlung der Entfernung durch einen Lichtstrahl. Die Entfernungsermittlung ist nur innerhalb der Reichweite des Lichtstrahles möglich.
Bildwinkel: darunter versteht man den Ausschnitt aus der Umwelt
Blende (auch Apertur): Die Blende ist die Öffnung welche zur Belichtung im Objektiv vorhanden ist und gibt an wie viel Licht durchgelassen wird. Bei besseren Kameras kann die Blende verstellt werden.
Eine kleine Blende lässt wenig Licht durch (= hohe Blendenzahl). Eine große Blende lässt viel Licht durch (niedrige Blendenzahl).
ISO: je höher die Filmempfindlichkeit desto kürzere Verschlusszeiten sind möglich. Das heißt man kann bei schlechtem Lichtverhältnis noch verwacklungsfrei ohne Blitzgerät fotografieren.
Schärfentiefe: der Bereich einer Aufnahme, welche scharf abgebildet wird.
Vignettierung: Randbedeckung, welche durch Lichtabfall an den Bildrändern sichtbar werden kann.
Einige nützlichen Tipps:
Der Autofokus hätte am liebsten das Motiv in der Mitte - weitaus besser wirken jedoch Aufnahmen bei denen man versucht, die Bildfläche in Gedanken in 3 gleiche Teile aufzuteilen - sowohl horizontal als auch vertikal. Das Motiv auf diesen gedachten Trennlinien platziert ergibt einen harmonischeren Bildaufbau.
Es handelt sich dabei um eine vereinfachte Anwendung des in der Kunst schon lange bekannten "Goldenen Schnitts".
Vermeiden Sie jedoch wenn möglich zu hartes Licht. Eine ausgewogene Beleuchtung hat man in der Früh oder am Abend, natürlich ohne bedeckten Himmel.
Versuchen Sie, ihr Foto so zu gestalten, daß Sie mit dem Licht fotografieren, d.h. in die Richtung in der die Sonne scheint. Viele Lichtstimmungen - gerade bei wenig Licht - werden nur beim Abschalten des Blitzes entsprechend wirken. Ohne Blitz wird jedoch die Belichtungszeit länger. Das Selbe trifft beim Fotografieren in großen Räumen und im Freien zu, in denen der Blitz die Szene nicht genügend ausleuchten kann. Hier verlängert die Kamera die Belichtungszeit automatisch!
Mit "Makro“ (Nahaufnahme) ist bei Digitalkameras im Allgemeinen die innere Verschiebung von Linsen(gruppen) gemeint, um mit ausreichender Qualität und Abbildungsgröße Nahaufnahmen machen zu können. Wichtig für gute Bildwirkung ist auch hier wieder der geeignete Unter- und Hintergrund.
Für Portraits sind folgende 2 erfüllte Voraussetzungen wichtig:
1. gute Beleuchtung
2. genügend Platz vor und hinter der fotografierten Person