
„Der wichtigste Grund war bei der Gründung der Ludwig Museen nicht die Bilder aus der Sammlung von Ludwigs zu zeigen, sondern dass diese Bilder - als gründendes Kapital - zu der Aufführung von der Kunstwerke der anderen Künstler im gegebenen Museum Anregung geben.” /Ausschnitt aus dem Interview mit Peter Ludwig aus dem Jahre 1996/ Das Ludwig Museum (LUMU) wurde im Jahre 1982 von Peter und Irene Ludwig gegründet. Ein Jahr später wurde eine Besprechung über ein Budapester zeitgenössisches Museum zustande gebracht. Dieses Museum war das erste Institut in Ungarn, das die zeitgenössischen Kunstwerke sammelt und zeigt. Der erste Direktor des LUMUs war Katalin Néray. Nach der errichtenden Urkunde des zeitgenössischen ungarischen Museums war die Sammlungsaufgabe das Folgende: die nach 1945 entstandenen, universalen und ungarischen Kunstwerke zu sammeln; wissenschaftliche bearbeitende Arbeit; die Veranstaltung der festen und temporären Ausstellungen; Kontaktarbeit mit dem Publikum; Vorstellung anderer Kunstarten und Betätigung einer Fachbibliothek. Zu seiner Mission gehört es auch, das Produkt der universalen und ungarischen Kunst ins Leben der ungarischen Mentalität zu integrieren. 2003 ist das LUMU aus dem Budaer Palast in den Palast der Kunst eingezogen. Die Sammlungsarbeit wurde erweitert: Das Museum fing an die nach 1960 hergestellten und zu den neuen Kunstarten gehörenden Medien (Film, Video, Computer-Kunst, Fotographie) zu sammeln. Neue Aufgaben waren unter anderem die Museumspädagogie, Kuratorweiterbildung und die Museulogiebildung.
1991-2007 fanden in LUMU mehr als zweihundert temporäre Ausstellungen statt. Der große Teil der aus der Ludwigsammlung stammenden Materiale vertrat den universalen künstlerischen Standard. Als Zugabe sind diese Werke auf dem Kunstwerkmarkt unbeschaffbar.
Nóra Nagy (n.norcsi@gmail.com)
Kontakt:
MŰVÉSZETEK PALOTÁJA
1095 Budapest, Komor Marcell u. 1.
Tel.: +36 1 555 3444
Fax: +36 1 555 3458
http://www.ludwigmuseum.hu
e-mail: info@lumu.hu
Aktuelle Ausstellungen:
„Arctic Hysteria, New Art from Finland” – bis 19.04.2009