SAMMLUNG

Etwa vor 120 Jahren stand ein Mann vor der Wahl, ob er Künstler werden, oder den Rat seines Vaters befolgende, das Handwerk seiner Vorfahren, die Spirituosenbrennerei und Hefeherstellung, fortsetzen sollte.

Der Junge Gustav zettl, der seine Eltern verehrte, wählte letzteres. Er gab jedoch seine küntlerischen Ideen nicht auf, und später, als er nicht mehr mit der väterlichen Strenge rechnen musste, betrieb er in Nürnberg und Rom Malstudien. Mit Hilfe des Einkommens seines Betriebes, der unter seiner LEitung an Bedeutung gewann, legte Zettl den Grundstein für eine der grössten und wertvollsten Privatsammlungen des Landes. Die Wohnung besteht aus Treppenhaus, Vorzimmer, Ess- und Arbeitzimmer. Die mit Glasmalerei verzierten Fenster und die holzgeschnitzten Fresken, der Prunkdecke geben der ganzen Wohnung einen romantischen Rahmen. Der Besuchen wird von einer Vielzahl von Exponaten überascht: Funde der Prähistorik, Gegenstände des Mittelelters und der Neuzeit werden gezeigt. Es gibt geschliffene Gläser, Habanerkrüge, Fayance und Porzellan, Waffen, Aushangeschilder, ZInngegenständer, Bücher, Drucke, Abzüge, Gemälde, Spinnräder, Uhren und vieles mehr zu sehen.

An der Wänden sind deutsche Inschriften angebbracht. Eine stellt regelrecht eine Einladung zum Besuch sieser Wohnung in der Balfi-Gasse 11. dar:

"Kommt herrrein, hier ist's gut sein".

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